Über das Programm

Das Programm denkt die Strukturen des Sports im Berliner Bildungsweg von Kindern und Jugendlichen neu und integriert Sportexperten in die Abläufe der Bildungsinstitutionen. Qualifizierte Trainerinnen und Trainer verbringen wöchentlich bis zu 16 Wochenstunden in den Partnerschulen, unterstützen die Lehrkräfte im Sportunterricht der Schulanfangsphase, leiten Sport-AGs und koordinieren die stattfindenden außerunterrichtlichen Sportangebote. Das Fach Sport kann somit anforderungsgerecht, konstant und attraktiv unterrichtet werden. Zusätzlich bekommen die Kinder und Jugendlichen in regelmäßigen außerunterrichtlichen Aktionen und außerschulischen Aktivitäten vielfältige sportliche Events angeboten.

Die Ziele:

Qualitativ guter und attraktiver Sportunterricht macht den Kindern Spaß! Wir wollen dafür sorgen, dass Sport zu einem Lieblingsfach der Kinder wird. Die Trainerinnen und Trainer unterstützen dafür die Lehrkräfte bei der praktischen Arbeit und fachlich inhaltlich bei der Erarbeitung sportlicher Unterrichtsthemen. Ein guter Sportunterricht fördert darüber hinaus die konditionellen, koordinativen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten der Kinder.

Bewegung, Spiel und Spaß in der Gruppe oder allein kann auch das Freizeitverhalten der Kinder bereichern. Mit AG-Angeboten an den Schulen soll die Motivation und das Interesse für das Sporttreiben erhöht werden und nachhaltig Kinder und Jugendliche zum Sporttreiben in Sportvereinen animieren.

Langfristig möchte die Initiative damit positiv auf den Lebensstil der Heranwachsenden Einfluss nehmen und präventiv gegen körperliche und psychische Krankheiten von Kinder und Jugendlichen vorgehen, Sportkarrieren von klein an fördern sowie einen Teil zur integrativen Kultur an Berliner Bildungsinstitutionen leisten.

Die Inhalte:

  • Qualitativ hochwertiger Sportunterricht in der Schulanfangsphase durch Zusammenarbeit von Lehrkräften und Trainer*innen
  • Attraktive Gestaltung der Sport- und Bewegungsangebote für alle Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen im Ganztagsbetrieb
  • Aufnahme des Deutschen Motorik-Tests in die Evaluation der Projektmaßnahmen
  • Einbindung der Schulen in schulsportliche Wettbewerbe
  • Außerschulische Betreuung in Wochenend- und Feriencamps
  • Nachhaltige Anbindung an den organisierten Sport und Vermittlung von sportlichen Talenten an Sportvereine

Warum die Profivereine:

Die Profivereine in Berlin bilden für dieses Vorhaben das optimale Fundament. Die gemeinsame „Initiative Berliner Proficlubs“ zeigt, dass sie erfolgreich kooperieren und der gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen wollen. Zusammen haben sie die größtmögliche Bekanntheit und Reichweite das Anliegen umzusetzen. Die professionellen Strukturen im Vereinsmanagement, Sportmarketing sowie der Personalauswahl und -fortbildung sind wesentliche Bestandteile des Erfolgs des Programms.

„Profivereine machen Schule“ profitiert somit von beruflich ausgebildeten und angestellten Trainerinnen und Trainer an Grundschulen, die den Sportunterricht nachhaltig qualitativ verbessern und den Kindern den Spaß am Sport vermitteln. Die lizensierten Trainerinnen und Trainer bilden dafür mit den pädagogischen Lehrkräften ein optimales Team. Zudem soll der intensive Austausch auch zu Lerneffekten bei Lehrkräften, Trainerinnen und Trainern gleichermaßen führen.

Kinder- und Jugendschutz:

Kinder und Jugendliche bedürfen in jeder Gesellschaft eines besonderen Schutzes. Im Programm „Profivereine machen Schule“ leiten die Trainerinnen und Trainer wöchentlich Sporteinheiten für über 3.000 Kinder und Jugendliche an 29 Grundschulen Berlins. Die Trainerinnen und Trainer sind neben den Leitungspersonen, Lehrkräften, Pädagogen, Familien und Freunden wichtige Bezugspersonen für die Schülerinnen und Schüler. Die Vereine sind sich der gemeinsamen Verantwortung bewusst, die mit dieser Aufgabe einhergeht.

Ausgehend vom Leitfaden „Kinderschutz im Berliner Sport“ verpflichten sich alle Profivereine folgende elementare Standards umzusetzen:

  • Alle Trainerinnen und Trainer sind verpflichtet, ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen und dieses alle drei Jahre zu erneuern
  • Jeder Verein benennt einen Kinderschutzbeauftragten
  • Alle Trainerinnen und Trainer nehmen jährlich an einer Fortbildung zum Thema Kinderschutz teil

Alle sechs Profivereine sind zudem Unterzeichner der Erklärung des Kinderschutzes des Landessportbundes Berlin und der Sportjugend Berlin.

Die Trainerinnen und Trainer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Organisatoren und Führungskräfte des Programms bekennen sich zu ihrer Verantwortung für die Ihnen anvertrauten Aufgaben. Sie tragen Sorge dafür, dass alle Maßnahmen zum Kinderschutz umgesetzt werden.

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